Die Saison ist im 9. Arrondissement eröffnet, und diesmal steht der Kalender bis Ende November fest. Zwischen dem Casino de Paris, in derselben Straße wie das Hôtel R de Paris, und dem Olympia, wenige Straßen entfernt, bietet der Herbst 2026 Flamenco, Rock, Stand-up und das größte Bühnenphänomen der Saison. Hier die bestätigten Termine, Saal für Saal.

Das Casino de Paris, gegenüber dem Hotel

Es ist der mit Abstand nächstgelegene Saal: Das Casino de Paris liegt dem Hotel direkt gegenüber, in der Rue de Clichy. Kein Transportmittel nötig, keine letzte Metro im Blick: Wenn der Saal sich leert, reicht es, die Straße zu überqueren.

Der Höhepunkt der Herbstsaison eröffnet gleich zu Beginn. Drag Race France Live Staffel 4 ist angekündigt für 24. September bis 10. Oktober 2026, um 20 Uhr, mit Tickets ab 19 €. Der Spielplan Tag für Tag wurde nicht veröffentlicht: Der Zeitraum ist bestätigt, nicht jedoch, dass die Show jeden Abend ohne Unterbrechung läuft. Das Formular der offiziellen Ticketverkaufsstelle zeigt die tatsächlich verfügbaren Termine.

Buika und Du bout des lèvres hatten die Herbstsaison des Saals bereits Anfang September eröffnet. Der weitere Kalender wechselt von Abend zu Abend das Genre:

  • Courtney Barnett, Sonntag, 11. Oktober: australisches Rock-Songwriting, akustische Gitarre und trockener Humor.
  • Gold, Mittwoch, 21. Oktober: die französische Band der 1980er Jahre, für einen ausgesprochen nostalgischen Abend.
  • Rammstein Symphonic Experience, Montag, 26. Oktober: eine orchestrale Neuinterpretation des Repertoires der deutschen Band.
  • Jessie Ware, Dienstag, 10. November: britischer Pop-Soul mit unverhohlenem Disco-Einschlag. Letzte Tickets angekündigt.
  • Uriah Heep, Montag, 16. November: die Veteranen des britischen Hardrock.
  • Nass El Ghiwane, Montag, 23. November: die marokkanische Band, die zur Legende wurde, selten auf Pariser Bühnen zu sehen.

Zwei Novemberabende sind bereits ausverkauft, Blue am 20. und Marillion am 21. An ausverkauften Abenden füllt sich die Rue de Clichy schon ab 19 Uhr: Ein guter Moment, um früh zu essen, statt in letzter Minute einen Tisch zu suchen.

Das Olympia und die benachbarten Bühnen

1893 eröffnet, 2.000 Plätze, bleibt das Olympia (28 boulevard des Capucines) die Pflichtstation für Tourneen mit Halt in Paris. Ronnie Wood und Imelda May eröffneten dort Anfang September die Saison; hier der weitere Spielplan:

  • Angra, Mittwoch, 23. September: brasilianischer Melodic Metal.
  • Bérengère Krief, Donnerstag, 1. bis Samstag, 3. Oktober: drei Abende One-Woman-Show.
  • Jalen Ngonda, Donnerstag, 8. Oktober: amerikanischer Soul der alten Schule.
  • Maria del Mar Bonet, Sonntag, 11. Oktober: die große Stimme des katalanischen Chansons.
  • EsDeeKid, Freitag, 27. November.

Die übrigen Bühnen des Viertels vervollständigen das Bild:

  • Die Folies Bergère (32 rue Richer, 9. Arrondissement): 1.678 Plätze, einer der schönsten Art-déco-Säle von Paris, dessen Fassade als historisches Denkmal eingetragen ist. Sara Correia im September, Voyou mit Big Band im Oktober, Michèle Laroque und Kad Merad in L'Âge Bête vom 7. bis 24. Oktober.
  • Das Théâtre Mogador (25 rue Mogador, 9. Arrondissement): 1.618 Plätze und der Pariser Tempel des Musicals. Le Roi Lion läuft dort seit 2023; das Programm der neuen Saison sollte auf der offiziellen Website geprüft werden.
  • La Cigale (120 boulevard de Rochechouart, 18. Arrondissement): 2.000 Plätze in überschaubarer Größe, feste Adresse für Rock, Elektro und aufstrebende Chansons. Das ideale Format für einen weniger förmlichen Abend.

Um Kapazitäten, Erreichbarkeit und Programmstile vor der Wahl zu vergleichen, gibt unser Leitfaden zu den Bühnen des 9. Arrondissements einen Überblick über die wichtigsten.

Warum das Hotel alles verändert

Ein Konzertbesuch ist oft eine Frage der Logistik: wo man vorher isst, wie man nach Hause kommt, wenn der Saal sich nach 23 Uhr leert. Von der 41 rue de Clichy aus stellt sich diese Frage kaum noch. Das Casino de Paris liegt gegenüber. Das Mogador, die Folies Bergère und La Cigale sind zu Fuß erreichbar. Das etwas weiter entfernte Olympia erreicht man zu Fuß über die Chaussée-d'Antin oder mit der Metro ab dem Bahnhof Saint-Lazare, 7 Gehminuten vom Hotel entfernt, nur eine Station der Linie 14 bis Madeleine.

Konkret bedeutet das: keine letzte Metro im Blick, kein Warten auf ein Taxi im Regen, und eine Bar Lounge, geöffnet von 18 bis 24 Uhr, nur für Hotelgäste, um den Abend zu verlängern, wenn die Show Lust gemacht hat, weiterzureden.

Vor dem Konzert fehlt es dem Viertel nicht an Tischen: Terrassen der Rue des Martyrs, Weinbars in SoPi, Restaurants der Rue de Clichy nur wenige Schritte vom Casino de Paris entfernt. Unser Restaurant- und Bar-Guide listet Adressen rund um das Hotel auf, mit Entfernungen und Reservierungshinweisen.

Den Aufenthalt zusammen mit den Tickets buchen

Die Regel gilt jedes Jahr: Sobald ein Konzert bestätigt ist, wird das Hotel gleich mitgebucht. September, Oktober und November zählen zu den geschäftigsten Monaten des Jahres in Paris, zwischen Fachmessen, Fashion Week und den Journées du Patrimoine, und zentrale Zimmer sind schnell vergriffen. Unser Angebot für Frühbucher sichert die Termine zum besten Preis und bleibt dabei flexibel.

Und wer über die großen Säle hinaus erkunden möchte: Unser Leitfaden zu den Pariser Bühnen listet Adressen im Viertel auf, vom Jazzclub bis zur großen Produktion.